Motorrad Steuer - Kfz Steuer Rechner für Motorräder 2024

Steuer MotorradDie Steuern bei einem Motorrad sind im Vergleich zu einem Auto deutlich geringer. Für einige Zweiräder müssen Sie gar keine Kfz-Steuer bezahlen.

Welche Steuerkosten Sie sich im Gegensatz zum Pkw sparen und worauf es bei der Berechnung der Kfz Steuern tatsächlich ankommt, verraten wir hier:

 

Angaben zum Motorrad: Die Kfz-Steuer für Zweiräder berechnen

Die Berechnung der Kfz Steuer kann einfach mit einer Formel gelöst werden. Ausgehend von nachfolgendem Beispiel wird die Steuer pro Jahr wie folgt berechnet:

Dieses Beispiel ist für die Berechnung der Kfz Steuer für Motorräder mit 750 ccm. Zunächst müssen Sie wissen, dass der Steuersatz für Krafträder von den angefangenen Kubikzentimetern ausgeht. Je angefangene 25 Kubikzentimeter Hubraum beträgt dieser Steuer-Satz 1,84 Euro. Für die Berechnung in Euro pro Jahr für die Kfz Steuer wird das Ergebnis anschließend multipliziert und Sie erhalten das Ergebnis.

Der Hubraum in ccm dividiert durch das Ergebnis pro angefangenen 25 ccm, multipliziert mit dem Steuersatz. Umgelegt auf das Motorrad mit 750 ccm bedeutet das:

Steuer Motorrad: 750 ccm ÷ 25 ccm = 30 und 30 x 1,84 Euro = 55,20 Euro. Das Kraftfahrzeugsteuer Gesetz besagt, dass Kfz Steuersätze für Krafträder abgerundet werden und somit in diesem Beispiel 55 Euro betragen.

 

Steuerrechner Motorrad 2024

Tipp zum Motorrad Steuer Rechner:


Der kostenlose Motorrad Steuerrechner hier berechnet automatisch die Kosten für das Jahr.

 

 

Kategorien der Motorradsteuer

Eine Einteilung in die Motorradsteuer Klassen erfolgt nach unterschiedlichen Kriterien. Grundsätzlich werden die Gruppen eines Zweirads wie folgt eingeteilt:

  • Kleinkrafträder
  • Leichtkrafträder
  • Motorräder

 

Kfz Steuer für Motorrad, Leichtkraftrad und Kleinkrafträder:

Ausgehend für die Besteuerung der Motorräder sind die Kubikzentimeter. Pro angefangene 25 ccm Hubraum des Motors wird von einem bestimmten Berechnungssatz ausgegangen. Das gilt jedoch nicht für Kleinkrafträder und Leichtkrafträder. Bis 11 kW, 15 PS sowie 125 ccm bleibt die Steuer aus und wird laut Kraftfahrzeugsteuergesetz nicht erhoben. Grund ist der Verwaltungsaufwand in Deutschland. Dieser ist in der Regel teurer als die Einnahmen aus der Besteuerung.

Kleinkrafträder sind Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km h. Darüber hinaus darf der Hubraum maximal 50 ccm betragen. Mit Elektromotor darf dieser eine Höchstnennleistung von 4 kW aufbringen.

Ein Leichtkraftrad ist die nächst höhere Klasse für ein Kraftrad. Quads und ähnliche Krafträder werden dieser Kategorie zugeordnet. Die Nennleistung für ein Leichtkraftrad beträgt bis zu 11 KW. Bei Verbrennungsmotoren ist ein Hubraum von 50 ccm bis 125 ccm erlaubt.

Motorräder müssen ab einem Hubraum je angefangene 25 ccm mit 1,84 Euro versteuert werden. Bereits seit dem Jahr 1955 ist dieser Steuersatz relevant. Als Grundlage für die Berechnung der Steuersätze dient also lediglich der Hubraum in ccm 25 sowie der Meldezeitraum.

 

 

Was kosten die Motorradversicherung und -steuer im Jahr?

Bei der Motorradversicherung sind verschiedene Punkte wichtig. Die Versicherungskosten sind z.B. abhängig vom versicherten Motorrad, von der Vorgeschichte des Fahrzeuglenkers, dessen Fahrpraxis und dem Alter. Die Versicherungsgesellschaften berechnen anhand dieser Daten einen Versicherungsbeitrag für Krafträder mit mehr als 50 ccm. Dieser beläuft sich häufig auf etwa 70 Euro bis 500 Euro. Je nachdem wie viel das Motorrad wert ist, kann für eine Teil- und Vollkasko ein zusätzlicher Betrag von 200 Euro bis zu einigen Tausend Euro anfallen.

Mit dem Motorradversicherung Vergleich kann man eine günstige Versicherung finden: https://www.kfzversicherungvergleich.de/motorradversicherung-vergleich.html

Bei einem Leichtkraftrad kann man hier eine günstige Versicherung finden: https://www.kfzversicherungvergleich.de/motorradversicherung-vergleich/18-leichtkraftrad-versicherung-vergleich-bis-125-ccm.html

Das sichere Motorradfahren wird jedoch von der Versicherung belohnt. Für jedes Jahr, dass der Motorradfahrer unfallfrei fährt, kann er mit einem Rabatt auf den Versicherungsbeitrag rechnen. Dafür sollte man das Motorrad mindestens 6 Monate im Jahr versichern. Ist die Schadensfreiheitsklasse hoch, fallen die Beträge deutlich geringer aus. Ein Unfall führt hingegen zu einer Rückstufung und verursacht hohe Kosten.

Ein Tipp
Ist die Schadensfreiheitsklasse hoch, sollten kleine Schäden besser selbst bezahlt werden. Ansonsten kann der Fahrspaß zu einem teuren Hobby werden.

 

 

Ab wie viel Kubikzentimeter müssen Sie Steuern zahlen?

Bei diesem Berechnungsmodell kommt es auf die unterschiedlichen Hubraumgrößen an. Bei einem Hubraum von z.B. 200 ccm fallen weniger Kosten an als bei einem Hubraum von 500 ccm usw.:

  • 200 ccm = 14 Euro
  • 500 ccm = 36 Euro
  • 650 ccm = 47 Euro
  • 1000 ccm = 73 Euro
  • 1300 ccm = 95 Euro

 

Maschinen über 125 ccm: So funktioniert die Steuerberechnung für Ihr Motorrad

Sobald der Hubraum über 125 ccm liegt, fallen Steuern an. Pro angefangene 25 ccm betragen diese 1,84 Euro. Die Berechnung lautet wie folgt:

Hubraum in cm³ : 25 x 1,84 € = Jahressteuer. Der Betrag wird dabei abgerundet.

 

Für Maschinen, die genau einem Hubraum von 125 ccm entsprechen, gibt es eine Sonderregelung. Bei der Kfz Steuer für 125ccm Maschinen kommt es auf die Nennleistung an. Ist die Nennleistung bis zu 11 kW, fällt keine Steuer an. Beträgt sie mehr als 11 kW bzw. 15 PS, fallen im Vergleich dazu 9 Euro an.

 

Vorteil des Saisonkennzeichens für die Motorradsteuer

Bei einem Saisonkennzeichen sparen Sie Versicherung und Steuern zugleich. Die Wahl eines Saisonkennzeichens lohnt sich. Aufgrund der winterlichen Verhältnisse lassen viele Fahrzeugbesitzer das Motorrad in der Garage überwintern. Generell kann dieses zwischen 1 und 11 Monaten ausgewählt werden. Allerdings nutzen die meisten Motorradfahrer die Monate zwischen April und September zur Fahrzeit.

 

Unterschiede zwischen der Motorrad- und der PKW–Steuer

Bei einem neuen PKW spielen die Abgase eine tragende Rolle. Nicht so beim Motorrad. Beim PKW werden zur Berechnung der KFZ Steuer auf der einen Seite der Hubraum und auf der anderen Seite die CO2-Emissionen berücksichtigt. Änderungen werden bei Motorrädern bereits diskutiert, was einer höheren Steuer entsprechen würde. Zur Höhe der Steuern gibt es bislang jedoch noch keine Stellungnahme.

 

Was bedeuten der Begriff „Hubraum“ eigentlich?

Der Begriff Hubraum entspricht dem Volumen. Dieses bezieht sich auf die Zylinder, die Volumen bei Bewegung verdrängen. Ist der Hubraum groß, ist auch die Leistung des Fahrzeugs meist höher. Dessen Angabe erfolgt in Kubikzentimeter.

 

Kfz Steuer Oldtimer Motorrad: Steuerbefreiung für Oldtimer?

Bei Oldtimern gibt es keine Steuerbefreiung. Hier fällt eine Pauschale von 46,02 Euro an (Oldtimerregelung). Das historische Kennzeichen lohnt sich demnach erst ab 625 ccm.  Das entsprechende H-Kennzeichen kann erst 30 Jahre nach der Erstzulassung beantragt werden. Das Produktionsdatum des Motorrads spielt hier keine Rolle. Für das H-Kennzeichen gibt es natürlich noch einige Bedingungen. So muss das Motorrad weitgehend im Originalzustand sein. Wenn man das H-Kennzeichen bekommt, profitiert man von einem festen Steuersatz und günstigen Versicherungsbeiträgen. 

 

Zulassung mit Saisonkennzeichen: Wie viel kostet das Motorrad an Steuer?

Die Berechnung der Kfz Steuer funktioniert bei einem Saisonkennzeichen etwas anders. Der jährliche Steuersatz muss durch 12 geteilt werden. Das Ergebnis wird im Anschluss mit den zugelassenen Monaten multipliziert. Bei einem Motorrad mit 650 ccm würde der Saisonsteuersatz für ein halbes Jahr 23 Euro betragen. Im Motorrad Steuerrechner kann man den jährlichen Steuersatz und den Betrag nur für die Saison berechnen.

 

Wann ist ein Motorrad steuerfrei?

Ein Motorrad ist steuerfrei, wenn es als Leichtkraftrad oder Kleinkraftrad gilt. Darüber hinaus muss ein Motorrad mit 125 ccm folgende Bedingungen zur Steuerfreiheit erfüllen: Nennleistung bis 11 kW. Kleinkrafträder sind jene unter 50 ccm und 45 km/h Höchstgeschwindigkeit. Leichtkrafträder sind steuerbefreit bis maximal 11 kW und bis 125 ccm.

 

Hier finden Sie den Hubraum Ihres Motorrades auf der Zulassungsbescheinigung

In Ihrem Fahrzeugschein, der Zulassungsbescheinigung Teil 1 finden Sieden Hubraum. Laut Fahrzeug-Zulassungsverordnung finden Sie den Hubraum des Motorrads in der Zulassungsbescheinigung Teil I unter Punkt P.1.

 

Häufige Fragen:

Was kostet ein Motorrad an Steuern?

Was kosten 1.000 ccm Kfz-Steuer?

1.000 ccm kosten 73 Euro.

 

Was kostet eine 125 cm an Steuern?

125 ccm sind bei einer Nennleistung von 11 kW steuerfrei.

 

Was kostet ein Motorrad an Versicherung und Steuer im Jahr?

Die Versicherung des Motorrads hängt von unterschiedlichen Kriterien ab. Fahrzeugklasse oder das Alter des Fahrers spielen eine Rolle. Die Steuer ist abhängig vom Hubraum und der Nennleistung. Bei Fahrzeugen über 125 ccm beträgt diese meist zwischen 15 und 96 Euro pro Jahr.

 

Welche Motorräder sind steuerfrei?

Leichtkrafträder und Kleinkrafträder sind steuerbefreit. Motorräder mit 125 ccm sind steuerbereit, wenn diese bis zu 11 kW Nennleistung vorweisen.

 

Was kostet ein Roller an Steuern?

Je nach Hubraum können Sie bei einem Roller von 15 bis 50 Euro pro Jahr ausgehen. Bis zu 125 cm³ und 11 kW beträgt die Steuer 0 Euro.

 

Was kostet ein 250 ccm Roller an Steuern?

Ein 250 ccm Roller kostet 18 Euro Steuern pro Jahr.